Nach dem ersten Test der Janome Sew Mini heute ein kurzer Blick auf ein eher unauffälliges Konkurrenz-Maschinchen. Unauffällig deshalb, weil sie weder nach der Beschreibung noch im Design für Kinder ausgelegt zu sein scheint. Während wir uns nach intensiven Bildvergleichen eigentlich für die AEG NM 525 Mini entschieden hatten, ersteigerte mein Liebster mehr oder weniger aus Versehen auch die Janome. Das schrie - vor dem Zurückschicken - natürlich nach einem Vergleich.
Rein optisch ist der wichtigste Unterschied eigentlich die Farbgestaltung in blau-weiß. Ausgehend vom "alten" Sew Mini-Modell, das noch in rot und weiß gehalten war und noch nicht über die kleine Zubehörschublade verfügte. Selbst die originale Umverpackung scheint gleich zu sein. Bei genauem Hinsehen entdeckte ich auf der Rückseite der Janome das Typenschild, das unsere Maschine sogar als "JANOME Modell 525" auszeichnet. Na, sieh´einer an!
Wie das Vorgängermodell der Sew Mini Deluxe, gibt es auch bei der AEG 525 "nur" 8 Stiche zur Auswahl, Zierstiche fehlen. Die auf dem Karton angepriesenen 12 Nähprogramme kann ich beim besten Willen nicht finden, wer doch, möge mich bitte, bitte aufklären! Ob man also diese zwei zusätzlichen Stiche als Nähanfänger dringend braucht und dafür die immerhin ca. 30-35 € mehr ausgeben möchte, bleibt zu überlegen.
In Handling und Lautstärke unterscheiden sich die beiden Maschinen kaum, auch die Stromversorgung über "kindersichere" 6V und die reduzierte Nähgeschwindigkeit gibt es bei beiden Maschinen. Als Fingerschutz, der bei der Janome im Füßchen integriert ist, fungiert hier ein Drahtbügel, der das Einfädeln auch nicht einfacher macht, sich dafür aber bei etwas fortgeschritteneren Nähern dann auch einfach abschrauben lässt. Beide Maschinen haben den Nähfußhebel nicht, wie bei vielen einfachen Maschinen auf der Rückseite, sondern gut erreichbar, im Durchgriff am Nähmaschinenkopf.
Wer also auf Schublädchen, zwei Stiche und rosa Blümchen verzichten kann ist vermutlich mit der günstigeren AEG-Maschine genauso gut bedient.
DAS MIMIDARA-BLOG! Nähwerke, Ideen, WIP´s und alles was mit ordentlich Stoff zu tun hat.
Posts mit dem Label Anfängernähmaschine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anfängernähmaschine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 19. Februar 2013
Kinder-Nähmaschine im Vergleich
Labels:
AEG 525,
Anfängernähmaschine,
Erfahrungsbericht,
Janome Sew Mini,
Kindernähmaschine,
Mini-Nähmaschine,
Nähanfänger,
Nähanleitung,
nähen,
nähen mit Kindern,
Test
Montag, 3. Dezember 2012
Janome Sew Mini im Zuhause-Test
Weihnachten steht ins Haus und dieses Jahr soll bei uns die erste Kindernähmaschine unterm Baum liegen. Mein eigenes - inzwischen stolze 30 Jahre altes - Maschinchen funktioniert zwar immer noch, aber leider mit viel Lärm um (fast) nichts und das Ergebnis ist nicht wirklich zufriedenstellend. Wie die meisten "Kinder-Nähmaschinen" näht sie ohne Unterfaden, d.h. sie "häkelt" sich sozusagen durch den Stoff. Das ergibt zwar eine Naht, sobald aber Zug auf das Fadenende kommt, ribbelt die ganze Naht wieder auf. Für kleine Nähanfänger alles andere als motivierend!
Bei der Suche nach einer anständigen Maschine stößt man im Internet zuerst auf die Janome Sew Mini, inzwischen mit dem zweiten Modell "Deluxe" und extra für Kinder oder Nähanfänger ausgelegt.
Mit Maßen von (B x H x T) 28 x 23 x 12 cm ist sie deutlich kleiner als eine herkömmliche Maschine, 300 Stiche in der Minute und ein Klarsichtfuß mit Fingerschutz sowie eine Eingangsspannung von 6V statt der üblichen 220V sind sehr sinnvolle Einrichtungen, die die Arbeit sicherer machen. Durch durchsichtige Spulen und Spulenabdeckung bleibt der Unterfaden im Blick und man kann ihn austauschen, bevor man am Ende der Naht feststellt, dass man die Hälfte ohne Unterfaden genäht hat.
Im Gegensatz zum weiß-roten Vorgänger-Modell verfügt die weiß-pinke "Deluxe" Version über zwei Stiche mehr (I und J), einen Zierstich und einen dreigeteilten ZickZack-Stich, mit dem man vorwiegend Gummibänder aufnähen kann. Für z.B. einfache Puppenhosen sicher eine sinnvolle Ergänzung.
Die Stichlänge für den Geradstich kann von A bis D beinahe stufenlos verlängert werden. Ein links liegender Stich (E) erleichtert z.B. das Einnähen eines Reißverschlusses.
Eine weitere Ergänzung ist das kleine Zubehörfach, in dem immerhin etwa die 3 beiliegenden Spulen, ein Nahttrenner und 1 - 2 Garnspulen aufbewahrt werden können.

Der Garnrollenhalter wird für den Transport oder zum Wegstellen einfach eingeklappt und ist so vor dem Abbrechen geschützt.
Die einstellbaren Stiche werden sauber ausgeführt und sind über die einstellbare Oberfadenspannung leicht zu regulieren. Mit dem kleinen "Rückwärts"-Hebel wird sauber vernäht, so dass nichts mehr aufgeht.
In meinen Nähversuchen schaffte die Kleine immerhin ein Päckchen von 6 Lagen (2 Lagen Frottee und 4 Lagen BW-Stoff ) ohne Steckenbleiben, Knoten oder sonstige Probleme. Ein Hämmern lässt zwar erahnen, dass sie daran hart arbeitet, das Ergebnis ist aber einwandfrei.
Bei der Suche nach einer anständigen Maschine stößt man im Internet zuerst auf die Janome Sew Mini, inzwischen mit dem zweiten Modell "Deluxe" und extra für Kinder oder Nähanfänger ausgelegt.
Mit Maßen von (B x H x T) 28 x 23 x 12 cm ist sie deutlich kleiner als eine herkömmliche Maschine, 300 Stiche in der Minute und ein Klarsichtfuß mit Fingerschutz sowie eine Eingangsspannung von 6V statt der üblichen 220V sind sehr sinnvolle Einrichtungen, die die Arbeit sicherer machen. Durch durchsichtige Spulen und Spulenabdeckung bleibt der Unterfaden im Blick und man kann ihn austauschen, bevor man am Ende der Naht feststellt, dass man die Hälfte ohne Unterfaden genäht hat.
Im Gegensatz zum weiß-roten Vorgänger-Modell verfügt die weiß-pinke "Deluxe" Version über zwei Stiche mehr (I und J), einen Zierstich und einen dreigeteilten ZickZack-Stich, mit dem man vorwiegend Gummibänder aufnähen kann. Für z.B. einfache Puppenhosen sicher eine sinnvolle Ergänzung.Die Stichlänge für den Geradstich kann von A bis D beinahe stufenlos verlängert werden. Ein links liegender Stich (E) erleichtert z.B. das Einnähen eines Reißverschlusses.
Eine weitere Ergänzung ist das kleine Zubehörfach, in dem immerhin etwa die 3 beiliegenden Spulen, ein Nahttrenner und 1 - 2 Garnspulen aufbewahrt werden können.

Der Garnrollenhalter wird für den Transport oder zum Wegstellen einfach eingeklappt und ist so vor dem Abbrechen geschützt.
Die einstellbaren Stiche werden sauber ausgeführt und sind über die einstellbare Oberfadenspannung leicht zu regulieren. Mit dem kleinen "Rückwärts"-Hebel wird sauber vernäht, so dass nichts mehr aufgeht.
In meinen Nähversuchen schaffte die Kleine immerhin ein Päckchen von 6 Lagen (2 Lagen Frottee und 4 Lagen BW-Stoff ) ohne Steckenbleiben, Knoten oder sonstige Probleme. Ein Hämmern lässt zwar erahnen, dass sie daran hart arbeitet, das Ergebnis ist aber einwandfrei.
FAZIT
Für so ein kleines Maschinchen ein wirklich respektables Ergebnis. Natürlich sind fast ausnahmslos alle Bauteile aus Kunststoff, aber das ist auch bei größeren Maschinen inzwischen so und eben auch ein Zugeständnis an den Preis. In Funktion und Ausführung kann die Kleine mit einer einfachen Großen Maschine aber durchaus mithalten und wird sicher für kleine Nähanfänger unter erleichterten Bedingungen sehr zufriedenstellende Werke liefern.
Abonnieren
Posts (Atom)





